Amasra und „Der letzte Strand.” Damit uns kein ähnliches „LETZTES” passiert. Um nicht vom Meer und der Natur getrennt zu werden. Wir haben ihn am Sonntag, 20. Juli um 21:00 Uhr im KÜLTÜR PARK angeschaut. „DIE GESCHICHTE DER TRENNUNG DER SCHWARZMEERBEVÖLKERUNG VOM MEER UNTER DEM VORWAND DES STRAßENBAUS” (Dokumentarfilmpreis beim Ankara Film Festival 2008) „DER LETZTE STRAND”
Ein schöner Sommertag, Kinder schreien fröhlich am Dutluk-Strand in der Stadt Vakfıkebir — junge Menschen spielen Fußball, führen den Horon-Tanz auf, sonnen sich, schwimmen. Ein paar hundert Meter entfernt kippt Baumaschinen die von Dutzenden von Lastwagen ins Meer geschütteten Felsen. Auf der anderen Seite der Bucht der Bau von Wellenbrechern, die die gleiche Autobahn vor den gleichen Wellen schützen sollen. Die tragikomischen Geschichten von Fischern, deren natürliche Häfen und Fischerunterstände durch den Autobahnbau zerstört wurden, die nach neuen Orten suchen und ihre Boote auf dem Landweg transportieren…
Aydın Kudu und Rüya Köksal, die den Dokumentarfilm über unsere Opferung des Schwarzen Meeres an die Autobahn drehten, werden von Stadt zu Stadt entlang der Küste reisen, um ihren Film zu zeigen und unsere letzten Strände zu retten.
Ich konnte die Schwarzmeerküste erst im Jahr 2000 entdecken. In einem Türkeis größtem Bauprojekt, für das 4,2 Milliarden Dollar ausgegeben wurden, wurden 542 Kilometer Küstenlinie mit Felsen und Asphalt „aufgefüllt”. Durch 263 Brücken von insgesamt 27 Kilometern und 32 Tunnel von insgesamt 60 Kilometern wurde die Verbindung zum Meer von 6 Provinzen, 63 Bezirken und 17 Unterbezirkszentren von Samsun bis Sarp durchtrennt; Buchten und Strände wurden vollständig von der Karte getilgt.
Schauen Sie sich den Letzten Strand an. Sehen Sie, wie die Freude von Kindern, die zum Meer laufen, Sie erschüttern kann — und tun Sie für die letzten Ufer unseres „Rechts, in einer natürlichen Umgebung menschenwürdig zu leben” diesmal etwas.
Der Letzte Strand. 2008. 56 Min. Produzent: Aydın Kudu — Regie: Rüya Arzu Köksal, Refika Ebru Erbaş
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