Kemere-Brücke
Historisch Kostenloser Eintritt

Kemere-Brücke

Amasra Zentrum, Amasra

Jederzeit zum Überqueren geöffnet

Das römische Eingangstor zur Halbinsel

Amasra ist technisch gesehen eine Halbinsel; ihre Verbindung zum Festland verläuft über einen schmalen Landhals. Die Brücke über diesen Hals ist die Kemere-Brücke. Diese Steinbogenbrücke, die die Viertel Sormagir und Boztepe verbindet, wurde in der römischen Zeit erbaut und ist bis heute für Fußgänger und Fahrzeuge geöffnet.

Ein lebendes römisches Erbe

Anders als viele historische Bauwerke Amasras ist die Kemere-Brücke keine „Ruine”: Menschen überqueren noch immer ein vor 2.000 Jahren errichtetes Bauwerk. Dies macht sie zu einem der bemerkenswertesten Beispiele eines lebendigen römischen Erbes in der Türkei.

Da die Brücke in Gebrauch geblieben ist, wurde sie über die Jahrhunderte mehrfach restauriert. Die grundlegende Steinbogenstruktur hat jedoch weitgehend ihren ursprünglichen Charakter bewahrt.

Der historische Kontext der Brücke

Der ursprüngliche Bau der Brücke wird mit den Stadtentwicklungsarbeiten in Amasra zur Zeit des römischen Kaisers Trajan (98–117 n. Chr.) in Verbindung gebracht. Das Theater, Forum und die Wasseranlagen der Stadt wurden ebenfalls in derselben Periode gebaut oder fertiggestellt.

Der Brückenturm — der Abschnitt, der in jener Zeit als „Dunkles-Ort-Tor” bezeichnet wurde — wurde von römischen Legionseinheiten gebaut.

Fotografiewinkel

Die Kemere-Brücke ist einer der meistfotografierten Orte Amasras. Insbesondere die Aussicht von unter der Brücke in Richtung Kleiner Hafen in den frühen Morgenstunden — wenn das Wasser den Brückenbogen spiegelt — bietet eine bemerkenswerte Komposition. Bei Sonnenuntergang ist die Aussicht vom Nordende der Brücke aus Richtung Schwarzes Meer atemberaubend.

Entfernungen

  • Museum Amasra: 3 Minuten zu Fuß
  • Burg Amasra: 7 Minuten zu Fuß
  • Restaurants am Kleinen Hafen: 5 Minuten zu Fuß